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Umzug mit Hund und Katze: So gelingt der Umzug mit Haustieren stressfrei

Symbolgrafik von Hund und Katze zum Thema Umzug mit Haustieren

Ein Umzug ist für Menschen schon anstrengend genug – für Hunde und Katzen bedeutet er oft noch mehr Stress, da sie die Gründe für den fremden Trubel nicht verstehen können. Mit der richtigen Vorbereitung lässt sich die Belastung für Ihre Vierbeiner jedoch deutlich reduzieren. Für Umzüge in andere Regionen kann darüber hinaus auch ein Partner wie Kraftmann Umzug eine zusätzliche Anlaufstelle sein. In diesem Beitrag zeigen wir, wie der Umzug mit Hund und Katze möglichst entspannt gelingt.

Inhaltsverzeichnis

Warum Umzüge für Haustiere besonders stressig sind

Hunde und Katzen orientieren sich stark an gewohnten Gerüchen, Geräuschen und Routinen. Wenn plötzlich Kartons gepackt, Möbel abgebaut und fremde Personen durch die Wohnung getragen werden, geraten viele Tiere spürbar aus dem Gleichgewicht. Typische Anzeichen sind vermehrtes Hecheln, Unruhe, Rückzug oder bei Katzen auch Verstecken an ungewohnten Orten.

Wer diese Signale frühzeitig erkennt und dem Tier Sicherheit gibt, kann den Stress rund um den Umzug für Hund und Katze spürbar abmildern.

Besonders empfindlich reagieren ältere Tiere sowie Katzen, die ihr Revier stark verteidigen, oder Hunde, die ohnehin zu Ängstlichkeit neigen. Bei diesen Tieren lohnt sich eine noch behutsamere und länger andauernde Vorbereitung, damit der Umzug nicht zu dauerhafter Verunsicherung führt.

Vorbereitung: Das brauchen Hunde und Katzen vorab

Gewöhnen Sie Ihr Tier schon einige Tage vor dem Umzug an leere Kartons und Verpackungsmaterial im Wohnraum, damit die ungewohnte Optik am Umzugstag selbst nicht mehr für zusätzliche Unruhe sorgt. Halten Sie außerdem Futter, Wasser, Lieblingsspielzeug und eine vertraute Decke griffbereit, statt sie schon frühzeitig einzupacken.

Bei Katzen empfiehlt es sich zudem, die Transportbox schon Wochen vorher offen im Wohnzimmer stehen zu lassen, damit sie nicht ausschließlich mit unangenehmen Tierarztbesuchen verknüpft wird. So steigen Katzen am Umzugstag deutlich entspannter selbst hinein.

Tierarztbesuch und Papiere

Bei einem Umzug über größere Distanzen oder ins Ausland lohnt sich rechtzeitig ein Gespräch mit dem Tierarzt, um Impfstatus, Kennzeichnung und benötigte Reisedokumente zu prüfen. Halten Sie Impfpass und Chipnummer griffbereit, falls diese am neuen Wohnort oder unterwegs benötigt werden.

Bei Umzügen innerhalb Europas ist zudem der EU-Heimtierausweis relevant, in dem Impfungen und Kennzeichnung dokumentiert sind. Erkundigen Sie sich frühzeitig, welche Einreisebestimmungen am Zielort gelten, damit es unterwegs keine unangenehmen Überraschungen an der Grenze gibt.

Neuen Tierarzt und Tierbedarf vor Ort finden

Suchen Sie sich idealerweise schon vor dem Umzug eine Tierarztpraxis am neuen Wohnort und lassen Sie sich bei Bedarf die bisherige Krankenakte übergeben. Ein kurzer Blick auf Tierbedarfsgeschäfte oder Hundewiesen in der neuen Nachbarschaft erleichtert außerdem den Start in der ungewohnten Umgebung.

Denken Sie außerdem daran, die Hundesteuer beim zuständigen Amt in der neuen Stadt anzumelden beziehungsweise am alten Wohnort abzumelden. Je nach Kommune unterscheiden sich die Fristen und Beträge, weshalb sich ein rechtzeitiger Blick auf die örtlichen Regelungen lohnt.

Der Umzugstag: Sicherer Transport für Tiere

Bringen Sie Hunde und Katzen am eigentlichen Umzugstag nach Möglichkeit in einem ruhigen, bereits leergeräumten Raum oder bei vertrauten Personen außerhalb der Wohnung unter, damit sie dem hektischen Kommen und Gehen der Umzugshelfer nicht direkt ausgesetzt sind. Für den eigentlichen Transport eignen sich stabile, gut belüftete Transportboxen, die vorab mit einer vertrauten Decke ausgelegt werden.

Bringen Sie an der Tür zum Übergangsraum außerdem ein deutliches Hinweisschild an, damit Umzugshelfer die Tür nicht versehentlich öffnen. Gerade Katzen nutzen jede kurze Gelegenheit, um sich in der ungewohnten Umgebung zu verstecken oder sogar aus der Wohnung zu flüchten.

Planen Sie bei längeren Fahrten regelmäßige Pausen für Wasser und kurze Bewegung ein und vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung oder starke Hitze im Fahrzeuginneren. Sichern Sie Transportboxen zudem immer so, dass sie während der Fahrt nicht verrutschen können.

Ruhe bewahren während des Trubels

Tiere spüren die Anspannung ihrer Bezugspersonen sehr genau. Wer selbst möglichst ruhig und gelassen bleibt, überträgt diese Stimmung auch auf Hund und Katze. Kurze, vertraute Rituale wie ein gewohntes Kommando oder eine bekannte Streicheleinheit können zusätzlich beruhigend wirken, wenn der Trubel rund um den Umzugswagen am größten ist.

Eingewöhnung im neuen Zuhause

Richten Sie direkt nach der Ankunft einen festen Platz mit Futter, Wasser und Schlafmöglichkeit für Ihr Tier ein, bevor der restliche Umzugstrubel weitergeht. Katzen sollten die neue Wohnung anfangs am besten Raum für Raum in Ruhe erkunden können, während Hunde von der ersten gemeinsamen Runde in der neuen Umgebung meist schnell profitieren.

Verzichten Sie in den ersten Tagen nach Möglichkeit auf größere Veränderungen wie neue Möbel oder eine neue Futtersorte, damit Ihr Tier nicht gleichzeitig mehrere ungewohnte Reize verarbeiten muss. Sobald sich Hund oder Katze im neuen Zuhause sichtbar entspannt hat, lassen sich weitere Anpassungen Schritt für Schritt vornehmen.

Geben Sie Ihrem Tier in den ersten Tagen etwas mehr Aufmerksamkeit und halten Sie gewohnte Routinen bei Fütterung und Spaziergängen möglichst genau ein – das gibt Sicherheit und beschleunigt die Eingewöhnung spürbar.

Sichern Sie zudem Fenster, Balkon und Garten der neuen Wohnung ab, bevor Sie Ihr Tier dort frei herumlaufen lassen – gerade Katzen unterschätzen in ungewohnter Umgebung oft Absprunghöhen oder Fluchtwege. Ein kurzer Rundgang an der Leine hilft Hunden zudem, sich draußen an die neue Nachbarschaft zu gewöhnen.

Fazit

Mit guter Vorbereitung, einem ruhigen Rückzugsort am Umzugstag und etwas Geduld danach gelingt der Umzug mit Hund und Katze meist deutlich entspannter als befürchtet. So fühlen sich auch die tierischen Mitbewohner schnell im neuen Zuhause wohl. Wer den Umzug insgesamt frühzeitig plant und dabei auch die Bedürfnisse der Tiere von Anfang an mitdenkt, erspart sich und seinen Vierbeinern viel unnötigen Stress.

Wenn neben Haustieren auch Kinder mit umziehen, finden Sie in unserem Beitrag Umzug mit Kindern in Berlin weitere hilfreiche Tipps für die ganze Familie. Fundierte Hinweise zum stressarmen Transport von Tieren bietet zudem der Deutsche Tierschutzbund. Damit bei all den Vorbereitungen nichts vergessen wird, hilft außerdem unsere Umzugscheckliste.

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